Dieser Kurs vermittelt theoretisches Wissen zur Nachbehandlung von akuten Sehnenverletzungen an der Hand. Die Evidenz dazu wird erläutert, was der Therapeutin erlaubt, ihr Clinical Reasoning zu stärken und vermehrt evidenzbasiertes Vorgehen in der Praxis anzuwenden. Als Teil des Kurses arbeiten die Teilnehmer mit Fallbeispielen.
Ziele
Teilnehmer:innen:
- kennen die anatomischen Gegebenheiten von Beuge- und Strecksehnen der Hand.
- kennen den Heilungsverlauf der Sehnen und können diese in der Behandlung berücksichtigen.
- können bei einem Patienten mit Beuge- oder Strecksehnenverletzung einen Behandlungsplan erstellen und die Behandlung einleiten.
- erkennen mögliche Komplikationen und können die Behandlung entsprechend anpassen.
Inhalt & Programm
- Anatomie, Biomechanik und Heilungsverlauf von Sehnen.
- Einteilung von Sehnenverletzungen.
- Nachbehandlung von Beugesehnenverletzungen mit diversen Nachbehandlungsschemen:
Immobilisation
Passive Mobilisation
Modifizierte kontrollierte Mobilisation
Früh-aktive Mobilisation
- Nachbehandlung von Strecksehnenverletzungen:
Malletfinger
Zone II-VII Verletzungen mit diversen Nachbehandlungsschemen:
Immobilisation
Kontrollierte Mobilisation
Früh-aktive Mobilisation
Mit praktischen Übungen und Fallbeispielen.
Zielgruppe
Ergo- und Physiotherapeut:innen
Referent:innen
Vera Beckmann-Fries
Dipl. Physiotherapeutin seit 1992, Schule für Physiotherapie Luzern, MME Unibe, zertifizierte Handtherapeutin Schweiz, ECHT, tätig im Universitätsspital Zürich
Marianne von Haller
Ergotherapeutin BSc seit 2010, MSc Hand Therapy, zertifizierte Handtherapeutin Schweiz, ECHT, tätig im Handzentrum Pratteln
Im Preis enthalten
- Kursunterlagen, Pausenverpflegung